Lebenslänglich. So lautete am Montag das Urteil für Peter Chapman, der zugab, eine 17-jährige im Landkreis Durham verschleppt, vergewaltigt und ermordet zu haben. Chapman war schon 1996 wegen zweifacher Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Was die britische Öffentlichkeit besonders aufwühlt: Sein Opfer lockte der 33-jährige mit einem gefakten Profil im sozialen Netzwerk Facebook an. Das Vorgehen Chapmans sorgt daher für heftige Diskussionen darüber, in welchem Maße Online-Aktivitäten von vorbestraften Sexualtätern überwacht werden sollten.