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Eine britische Studie zeigt, dass die Schweinegrippe weit weniger
Menschenleben kostet als prognostiziert wurde. So liegt die Mortalität
bei mit dem H1N1-Virus infizierten Menschen in Großbritannien bei 0,026
Prozent. Das entspricht etwa einem Hundertstel der Sterberate, die für
die Spanischen Grippe errechnet wurde.
Die Sterberate bei Schweinegrippe ist weit geringer als befürchtet.
Ein jetzt veröffentlichter Bericht des britischen
Gesundheitsministeriums zeigt, dass in England 0,026 Prozent der
Erkrankten an H1N1 starben.
Zum Vergleich: Bei der Spanischen Grippe im Jahr 1918 lag die
Mortalität bei zwei bis drei Prozent, bei anderen schweren
Influenzapandemien wie etwa im Winter 1967/68 bei 0,2 Prozent.
Die im „British Medical Journal“ publizierte Studie berücksichtigt die
insgesamt 138 Todesfälle in England bis zum 8. November, bei denen die
Grippe als Ursache bestätigt wurde.
Trotz der geringen Aggressivität des H1N1-Virus sei
die Impfkampagne gerechtfertigt, betonen die Forscher um den englischen
Chief Medical Officer Sir Liam Donaldson.
Zwei Drittel der
Todesopfer gehörten zu Risikogruppen wie etwa chronisch kranke Menschen
oder Senioren, denen zur Impfung geraten wurde. Dies zeige, wie wichtig
es sei, besonders gefährdete Menschen zu impfen.
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