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Todesdrohung gegen Sinn-Fein-Chef Adams |
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Montag, 8. Februar 2010 |
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Der Parteichef der an der Regierung in Nordirland beteiligten
katholischen Sinn Fein, Gerry Adams, hat eine Todesdrohung erhalten.
Adams sei angedroht worden, er werde binnen 24 Stunden umgebracht,
erklärte die Sinn Fein am Sonntagabend. Außerdem habe die
paramilitärische Protestantengruppe Ulster Freedom Fighters, die von
Großbritannien als Terrororganisation eingestuft wird, in einem
Telefonanruf das Sinn-Fein-Kabinettsmitglied Gerry Kelly mit dem Tode
bedroht.
Die pro-irische Sinn Fein regiert seit 2007 mit der pro-britischen
Protestantenpartei DUP in Nordirland. Vergangene Woche hatten sie sich
nach zähem Ringen auf eine Polizei- und Justizreform geeinigt. Damit
ebneten sie den Weg für eine größere Eigenständigkeit Nordirlands.
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