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Großbritannien will smarter werden |
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Montag, 21. Dezember 2009 |
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Großbritannien will sämtliche Haushalte bis 2020 mit so genannten Smart
Metern ausstatten. Die intelligenten Stromzähler sollen für eine
bessere Energiebilanz und Kohlendioxid-Einsparungen sorgen. Im Gegensatz zum alten Drehstromzähler erfassen die intelligenten
Zähler den Verbrauch elektronisch und senden die Verbrauchsdaten in
kurzen Abständen an die Versorgungsunternehmen. Die wiederum stellen
die Daten ihren Kunden in Form von detaillierten Übersichten zur
Verfügung. Stromkunden erhalten so völlig neue Einblicke in ihr Verbrauchsverhalten
und können ihren Energieverbrauch besser steuern.
Intelligente Stromzähler sind ein wichtiger Baustein für die Umstellung auf intelligente Stromnetze (Smart Grid):
Großbritannien will Anfang 2010 einen Fahrplan für die Umstellung auf
ein künftiges Stromnetz veröffentlichen, mit dem Bedarf und
Verfügbarkeit von Energie gesteuert werden soll. Damit können etwa die
zunehmende Windenergie, die nicht immer überall verfügbar ist, und
Energie aus Grundlastkraftwerken wie Atom- oder Kohlekraftwerken besser
aufeinander abgestimmt werden.
"Smart Meter legen die Kontrolle über den Energieverbrauch in die Hände der Verbraucher"so das Energie- und Klimaministerium.
Damit könne ein wertvoller Beitrag zur Umstellung auf eine
kohlendioxidarme Energieversorgung geleistet werden. Vorreiter in
Sachen Smartmeter ist zum Beispiel Schweden: Hier sind die
intelligenten Stromzähler bereits seit Juli 2009 Pflicht. Verbreitet
sind Smartmeter unter anderem auch in Italien oder den Niederlanden. In
Deutschland wird der Einsatz von intelligenten Stromzähler derzeit von verschiedenen Energieversorgern in Pilotprojekten getestet.
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